Die Vereinsgeschichte
„Möge der völkerverbindende Gedanke des Sports
Immer stärker sein als trennende politische Ideen,
und möge er dazu führen, dass die Menschen
in fairem Wettkampf und sportlicher Freundschaft
über alle Grenzen hinweg
einander Herzen und Hände reichen.“
(Heinz Busch)
Mit seinen über 150 Lebensjahren gehört der MTSV Olympia von 1859 zu den ältesten Sportvereinen unseres Landes.
Viele Generationen sind durch diesen Verein gegangen, haben ihre ersten Erfahrungen mit den vielen Formen der Leibesübungen hier gewonnen, haben sich um die Steigerung ihrer Leistung im Kampf mit sich selbst und mit anderen bemüht, haben Freude und Befriedigung im sportlichen Wettkampf gefunden, haben Freundschaften geschlossen und sind sich in vielen geselligen Veranstaltungen begegnet.
Er hat die Geschichte unseres Volkes, unseres Landes und unserer Stadt über weit mehr als ein Jahrhundert mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid getragen und gestaltet. Er hat Krisenzeiten erlebt, musste furchtbare Kriege überstehen, Zerstörungen hinnehmen, Enttäuschungen verkraften und immer wieder Kräfte mobilisieren, um neu aufzubauen.
Für viele war der Verein neben der Familie eine zweite Heimstätte, neben der Schule eine zweite Lehrstätte, neben dem Beruf eine weitere Stätte der Bewährung und neben Streß und Anspannung eine Stätte der Erholung und Entspannung. Viele haben für diesen Verein gelebt, haben einen großen Teil ihrer Zeit und ihrer Kraft für ihn hergegeben, haben aber auch Erfüllung in Ihrem Tun gefunden.
So sind wir alle einerseits besonders stolz, einem so traditionsreichen Verein anzugehören, andererseits spüren wir aber auch die Verpflichtung, die guten Inhalte dieser Tradition zu wahren, zu erneuern, weiterzuentwickeln und für die nächste Generation bereitzustellen.
In Anlehnung an den Originaltext von Rudolf Schuster (ehem. Vereinsvorsitzender) aus dem Jahr 1984

